Geranien gehören zu den beliebtesten Balkon- und Gartenpflanzen weltweit. Sie sind farbenfroh, pflegeleicht und bringen monatelang Blütenpracht in Beet, Kübel oder Hängeampel. In diesem Guide erfährst du alles Wichtige: von den Arten über Standort, Pflege, Vermehrung bis hin zu Schädlingen und Gestaltungsideen.
1. Beliebte Arten von Geranien
a) Edelgeranien (Pelargonium × hortorum)
- Klassische Beet- und Kübelpflanzen
- Große, kräftige Blüten in Rot, Pink, Weiß oder Lila
- Lange Blütezeit von Mai bis Oktober
b) Duftgeranien (Pelargonium graveolens & Sorten)
- Aromatische Blätter mit Zitronen-, Apfel- oder Minzduft
- Weniger Blüten, eher für Duftgärten oder Kräuterkombinationen
c) Hängegeranien / Ampelgeranien (Pelargonium peltatum)
- Kaskadenförmiger Wuchs, ideal für Balkonkästen oder Ampeln
- Blüten in kräftigen Farben, oft in Kombination mehrjähriger Ampelpflanzen
2. Standort & Licht
- Geranien lieben viel Sonne, mindestens 4–6 Stunden täglich
- Vertragen leichte Halbschattenbereiche, blühen dort aber weniger
- Empfindlich gegen Staunässe – Pflanzgefäße mit Drainage bevorzugen
3. Pflege & Gießen
- Regelmäßig gießen, aber Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen
- Düngen alle 2–3 Wochen während der Wachstumsphase
- Verblühte Blüten regelmäßig entfernen – verlängert die Blütezeit
- Bei Kübelpflanzen im Winter kühl, frostfrei und trocken überwintern
4. Vermehrung von Geranien
a) Stecklinge
- Im Frühjahr oder Sommer 8–10 cm lange Triebe schneiden
- Blätter an der Basis entfernen, in Anzuchterde stecken
- Bei warmer, heller Umgebung wurzeln sie nach 2–3 Wochen
b) Aussaat
- Samen nur bei wärmeren Temperaturen im Frühjahr
- Längere Wartezeit bis Blüte, aber besonders für neue Züchtungen interessant
5. Schädlinge & Krankheiten
Häufige Probleme:
- Blattläuse – mit Wasserstrahl oder biologischen Mitteln behandeln
- Weiße Fliegen – Gelbtafeln oder Neemöl
- Grauschimmel / Mehltau – gute Luftzirkulation, befallene Blätter entfernen
- Wurzelfäule – Staunässe vermeiden
6. Gestaltungsideen mit Geranien
- Balkonkästen & Hängeampeln: Kombination von Hängegeranien mit Petunien oder Fuchsien
- Beete: Edelgeranien in Farbgruppen pflanzen für effektvolle Blütenflächen
- Duftgärten: Duftgeranien neben Kräutern wie Lavendel oder Rosmarin
- Kübel auf Terrasse: Mischung aus Hochstämmen und Ampelgeranien für Höhenwirkung
7. Überwintern
- Kübelpflanzen frostfrei bei ca. 5–10 °C überwintern
- Im Frühjahr kräftig zurückschneiden – frische Triebe bilden
- Stecklinge als Ersatz für neue Pflanzen ziehen
Wir merken uns
Geranien sind pflegleicht, vielseitig und dekorativ, perfekt für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Ob im Beet, Kübel oder Ampel – mit dem richtigen Standort, regelmäßigem Gießen und Düngen sowie Rückschnitt im Herbst kannst du mehrere Monate Blütenpracht genießen. Duftgeranien und Hängegeranien eröffnen zudem kreative Gestaltungsmöglichkeiten und aromatische Highlights im Garten oder auf dem Balkon.
Wenn du willst, kann ich auch noch einen praktischen Pflanzplan für Balkon oder Beet erstellen – mit Kombinationsideen, Blühzeiten und Farben. Willst du, dass ich das mache?
Geranien im Garten – Pflegeleicht & blühfreudig
Geranien sind klassische Garten- und Balkonpflanzen, die mit wenig Aufwand über Monate hinweg blühen. Damit sie gesund bleiben und reichlich Blüten produzieren, ist die richtige Pflege entscheidend. Hier erfährst du alles Wichtige zur Pflege von Geranien im Garten.
1. Standort & Licht
- Geranien lieben viel Sonne – mindestens 4–6 Stunden täglich.
- Vertragen Halbschatten, blühen dort aber schwächer.
- Offene, gut durchlüftete Beete verhindern Krankheiten wie Grauschimmel.
- Bei Kübelpflanzen auf gute Drainage achten, Staunässe vermeiden.
2. Gießen & Düngen
- Gießen: Regelmäßig, aber Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen.
- Düngen: Während der Wachstums- und Blütezeit alle 2–3 Wochen Flüssigdünger für Blühpflanzen oder Langzeitdünger verwenden.
- Tipp: Übermäßiger Stickstoff sorgt für viel Laub, aber weniger Blüten.
3. Rückschnitt & Pflege der Blüten
- Verblühte Blüten regelmäßig entfernen – neue Knospen bilden sich schneller.
- Sommer-Rückschnitt: Bei langen, hängenden Trieben leicht einkürzen – buschiger Wuchs.
- Herbst-Rückschnitt vor Wintereinlagerung: Stark zurückschneiden und Blätter entfernen.
4. Überwintern
Geranien sind nicht winterhart, deshalb im Herbst schützen oder ins Haus holen:
- Kübelpflanzen frostfrei bei 5–10 °C überwintern
- Balkon- oder Beetgeranien können als Stecklinge gezogen werden
- Im Frühjahr kräftig zurückschneiden – frische, starke Triebe bilden sich
5. Schädlinge & Krankheiten
- Blattläuse: Mit Wasserstrahl abspritzen oder biologisch bekämpfen
- Weiße Fliegen: Gelbtafeln oder Neemöl
- Grauschimmel / Mehltau: Luftige Pflanzung, befallene Blätter entfernen
- Wurzelfäule: Staunässe vermeiden, Pflanzgefäß mit Drainage
6. Tipps für üppige Blüten
- Viel Sonne + gute Erde – nährstoffreich, durchlässig
- Regelmäßig düngen & gießen
- Verblühte Triebe entfernen
- Buschiger Wuchs durch leichten Rückschnitt
- Kombination mit anderen Sommerblumen – Hängegeranien oder Petunien für Fülle
Wir merken uns
Geranien sind pflegeleicht, robust und blühfreudig, wenn man ein paar Grundregeln beachtet: Sonniger Standort, mäßiges Gießen, regelmäßiges Düngen und Rückschnitt. Mit diesen Pflegetipps blühen Geranien von Frühling bis Herbst und bringen Farbe in Beet, Balkon oder Terrasse.
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Geranien im Garten – Der perfekte Standort
Geranien gehören zu den beliebtesten Garten- und Balkonpflanzen, weil sie robust, pflegeleicht und blühfreudig sind. Doch für üppige Blüten und gesunde Pflanzen ist der richtige Standort entscheidend. Hier erfährst du alles, worauf du achten solltest.
1. Sonnenlicht: Mehr Sonne, mehr Blüten
- Geranien lieben viel Sonne, ideal sind 4–6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag.
- Je mehr Sonne, desto kräftiger die Blütenfarbe und desto länger die Blütezeit.
- In Halbschatten überleben sie zwar, bilden aber weniger Blüten.
Tipp: Südbalkone, sonnige Beete oder offene Terrassenplätze sind optimal.
2. Bodenbeschaffenheit
- Durchlässige, nährstoffreiche Erde ist ideal.
- Staunässe unbedingt vermeiden – Wurzelfäule droht sonst schnell.
- Kübelpflanzen: Drainageschicht aus Blähton oder Kies im Topfboden hilft.
Tipp: Bei sandigen Böden mit Kompost oder Blumenerde auflockern, um Wasser- und Nährstoffspeicherung zu verbessern.
3. Windschutz
- Geranien vertragen leichten Wind, aber starke, kalte Winde können Triebe und Blüten beschädigen.
- Besonders auf Balkonen empfiehlt sich ein windgeschützter Platz oder ein Sichtschutz.
4. Kombinationsmöglichkeiten
- Beete: Geranien wirken als Farbkleckse zwischen Stauden oder Kräutern.
- Kübel: Hängegeranien in Ampeln, Edelgeranien in Kübeln für Terrassen und Eingänge.
- Duftgeranien: Ideal in Aromagärten oder nah an Sitzplätzen, damit der Duft wahrgenommen wird.
Tipp: Hängegeranien benötigen etwas weniger direkte Sonne, profitieren aber von einem hellen Standort.
5. Winteraspekt
- Geranien sind nicht frosthart, deshalb im Herbst schützen oder ins Haus holen.
- Kübelpflanzen: kühle, helle Winterlagerung bei 5–10 °C
- Beetgeranien: Stecklinge ziehen oder neue Pflanzen im Frühjahr setzen
Wir merken uns
Der richtige Standort ist entscheidend für die Blühfreude und Gesundheit von Geranien:
- Sonnig & hell – mehr Blüten
- Durchlässiger Boden – keine Staunässe
- Windgeschützt – Triebe und Blüten bleiben unbeschädigt
Mit einem optimalen Standort kannst du monatelang bunte Blütenpracht genießen und Geranien sowohl im Garten als auch auf Balkon oder Terrasse perfekt in Szene setzen.
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Geranien im Garten pflanzen – Der komplette Guide
Geranien sind farbenfrohe, pflegeleichte Pflanzen, die Beete, Balkonkästen und Kübel verschönern. Damit sie üppig blühen und gesund bleiben, ist das richtige Pflanzen im Garten entscheidend. Hier erfährst du alles Wichtige Schritt für Schritt.
1. Die richtige Jahreszeit
- Frühjahr (ab Mitte Mai) ist optimal, nach den letzten Frosttagen.
- Bei Kübelpflanzen kann man Geranien früher in Töpfe pflanzen, solange sie frostfrei stehen.
- Tipp: Pflanzzeitpunkt vermeiden, wenn noch Bodenfrost droht – junge Pflanzen reagieren empfindlich.
2. Standort auswählen
- Sonnig und hell – mind. 4–6 Stunden Sonne pro Tag
- Durchlässiger Boden, Staunässe vermeiden
- Windgeschützt, besonders bei Hängegeranien in Ampeln
- Tipp: Hängegeranien eignen sich auch für Halbschatten, blühen dort aber weniger üppig
3. Boden vorbereiten
- Geranien bevorzugen nährstoffreiche, lockere Erde
- Beete: Erde auflockern, Kompost oder Blumenerde einarbeiten
- Kübel: Drainageschicht aus Blähton oder Kies für überschüssiges Wasser
- Tipp: pH-Wert leicht sauer bis neutral (6,0–7,0) ist ideal
4. Geranien pflanzen – Schritt für Schritt
- Vorbereitung: Alte Blätter entfernen, Wurzeln ggf. leicht lockern
- Pflanzloch: Etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen
- Einsetzen: Pflanze einsetzen, Wurzeln vorsichtig ausbreiten
- Erde auffüllen: Locker andrücken, nicht feststampfen
- Gießen: Reichlich wässern, damit sich die Erde gut setzt
- Abstand: Edelgeranien ca. 25–30 cm, Hängegeranien ca. 20–25 cm Abstand
- Tipp: Verblühte Pflanzen regelmäßig kontrollieren, damit neue Knospen gebildet werden
5. Pflege nach dem Pflanzen
- Gießen: Boden leicht feucht halten, Staunässe vermeiden
- Düngen: Nach 2 Wochen ersten Flüssigdünger für Blühpflanzen geben
- Verblühte Blüten entfernen: Fördert neue Blütenbildung
- Rückschnitt: Im Sommer leichte Kürzung für buschigen Wuchs
6. Pflanzideen
- Beetgestaltung: Edelgeranien in Farbgruppen für volle Blütenflächen
- Balkonkästen: Hängegeranien in Kombination mit Petunien oder Fuchsien
- Duftgarten: Duftgeranien neben Kräutern wie Lavendel oder Rosmarin
- Kübel: Kombination aus Hochstämmen und Ampelgeranien für Terrassen
Wir merken uns
Geranien im Garten zu pflanzen ist einfach, wenn man auf richtige Jahreszeit, Standort und Bodenbeschaffenheit achtet. Mit regelmäßigem Gießen, Düngen und Rückschnitt blühen sie von Frühjahr bis Herbst üppig. Egal ob Beet, Kübel oder Ampel – Geranien bringen Farbe und Leben in jeden Garten.
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Geranien im Garten überwintern – So bleiben sie gesund bis zum Frühjahr
Geranien gehören zu den beliebtesten Balkon- und Gartenpflanzen, sind aber nicht winterhart. Wer sie über den Winter retten möchte, muss die Pflanzen richtig vorbereiten und lagern. Mit den folgenden Tipps überstehen deine Geranien die kalte Jahreszeit und blühen im nächsten Frühjahr wieder üppig.
1. Zeitpunkt für die Überwinterung
- Ende September bis Oktober, sobald die Nachttemperaturen unter 5 °C fallen.
- Frostschäden vermeiden – empfindliche Blätter und Triebe reagieren schnell auf Minustemperaturen.
- Tipp: Kübelpflanzen eher früher ins Winterquartier bringen; Beetgeranien rechtzeitig Stecklinge ziehen.
2. Kübelgeranien überwintern
Schritt-für-Schritt:
- Rückschnitt: Alte Blüten und lange Triebe stark einkürzen (ca. 10–15 cm über dem Boden)
- Gießen reduzieren: Nur noch sparsam gießen – Erde leicht feucht halten, nicht nass
- Standort: Hell, frostfrei und kühl (5–10 °C), z. B. Keller, Treppenhaus oder Wintergarten
- Kontrolle: Abgestorbene Blätter regelmäßig entfernen, damit Schimmel vermieden wird
3. Beetgeranien überwintern
- Beetgeranien sind nicht frostfest – können nicht direkt im Boden bleiben
- Option 1: Stecklinge im Haus ziehen (im Topf oder Anzuchterde)
- Option 2: Samen im Frühjahr neu aussäen
- Tipp: Stecklinge werden ab Herbst hell und kühl gelagert, dann im Frühjahr ausgepflanzt
4. Gießen und Pflege im Winterquartier
- Gießen: Sehr sparsam, nur so viel, dass die Erde nicht austrocknet
- Düngen: Im Winter nicht düngen – Wachstum wird verlangsamt
- Luftzirkulation: Für gute Belüftung sorgen, um Pilzbefall zu vermeiden
5. Frühjahrs-Vorbereitung
- Ab März/April wieder langsam ans Licht gewöhnen
- Kräftig zurückschneiden – fördert buschigen Wuchs und neue Blüten
- Nach draußen nur setzen, wenn kein Frost mehr droht
- Erste Düngung nach ein bis zwei Wochen, wenn die Pflanzen aktiv zu wachsen beginnen
6. Tipps für gesunde Überwinterung
- Pflanzen nicht zu dunkel lagern – Blätter werden schwach
- Nicht zu warm – zu viel Wachstum fördert Schwäche
- Regelmäßig auf Schädlinge und Pilze prüfen
- Stecklinge als Backup ziehen – Falls Kübelpflanzen doch erfrieren
Wir merken uns
Geranien können problemlos überwintern, wenn du sie rechtzeitig zurückschneidest, hell und frostfrei lagerst und sparsam gießt. Mit etwas Vorbereitung blühen sie im Frühjahr wieder üppig und bringen Farbe in Beete, Kübel oder Ampeln.
Wenn du willst, kann ich auch noch eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Checkliste für das Überwintern von Geranien erstellen – perfekt zum Ausdrucken und Abhaken. Willst du, dass ich das mache?
