Prachtstaude Indianernessel

vom 07. Aug. 2010
Diese Aromapflanzen gehören zu den wichtigsten Beet- und Prachtstauden im Hochsommer
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TEXT UND INFO ZUM FILM

Drehort:
Schaugarten „Garten der Horizonte“ in Heidgraben, Schleswig-Holstein
Länge:
1 Min.
Filmkatalog:Pflanzen
Moderator:
Marc Albano (Sprecher)

Der botanische Name der Indianernesseln ist: Monarda

Was man zu Indianernesseln wissen sollte

1. Duft und Aroma

Wer einen Sinn für Sinnlichkeit hat, der muß diese Pflanzen haben. Ihr kräftiger, aromatischer Duft überträgt sich nicht durch die Luft, sondern durch Berührung der Blätter mit der Hand. Aber das ist ein Erlebnis, immer wieder!

Aus den Blättern haben die Indianer übrigens einen hervorragenden Kräutertee gemacht.

Das gute Aroma der Indianernessel zieht auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge in Scharen an. Damit wird das Hochsommerbeet lebendig, geräuschvoll und nutzbringend.

2. Blütenexotik

Die leicht skurrilen Blüten sorgen immer für Aufsehen im Staudenbeet. Sie wirken exotisch und sind es auch: ihre Heimat ist die nordamerikanische Prärie. Und irgendwie erinnern sie auch immer etwas an den Kopfschmuck von Indianern ...

Wenn man nicht gerade die feuerroten Sorten pflanzt, dann sind die exotischen Blüten aber nie aufdringlich, sondern immer elegant zurückhaltend in ihren Farben. Die Verbindung von dezenter Fernwirkung mit origineller Nahwirkung ist eine Bereicherung für jedes Beet.

Übrigens ist die Indianernessel gut geeignet als Schnittblume. Und im Blumenstrauß kommt die Blütenexotik erst so richtig zur Geltung!

Außerdem sind die Blüten eßbar und damit eine raffinierte Zierde für Obstsalate.

3. Standort Sonnenbeet

Sie steht am liebsten vollsonnig, kann aber auch etwas Schatten aushalten. Ihre Heimat ist die warme Prärie und warm sollte sie auch bei uns stehen.

Im Beet gehören die meisten Sorten in den Mittelgrund, bei einer Höhe von rund 1 m. Aber es gibt auch kleine Sorten von 30 - 60 cm für den Beetvordergrund, sowie hohe Sorten für den Hintergrund.

4. Keine Trockenheit

Indianernesseln wünschen einen frischen Boden. In trockenen Zeiten muß man gießen, weil sonst die Pflanzen besonders leicht Mehltau entwickeln (ein Pilzbefall, erkennbar als weißer Belag auf den Blättern). Mehltau bekommen sie sowieso irgendwann im Jahr, aber womöglich nicht so früh.

Man sagt übrigens den nicht-roten Sorten nach, daß sie generell mehr Trockenheit vertragen als die feuerroten (weil sie von anderer Abstammung sind, die roten kommen aus der Monarda didyma Linie, die übrigen aus der Monarda fistulosa Schiene).

5. Kräftige Pflanzen sind robuster

Es empfiehlt sich, die Indianernesseln immer in gut nährstoffhaltigem Boden zu haben. Düngen ist hilfreich. Den je kräftiger die Pflanzen sind, desto besser und länger widerstehen sie ihrer Lieblingskrankheit, dem Mehltau.

Daher wird auch empfohlen, die Pflanzen regelmäßig aus dem Boden zu nehmen, zu teilen und in neue, nährstoffreiche Erde wieder einzusetzen. Beim Auseinandernehmen der alten Pflanzen wählt man nur die kräftigen, äußeren Triebe und pflanzt diese neu. Die schwächeren, inneren Triebe wirft man weg.

(Indianernesseln wachsen meist so in die Breite, daß in der Mitte der Pflanze die Triebe nur noch schwächlich weiterwachsen, während rundherum am Rand des Horstes die starken, neuen Triebe sich ausdehnen. Also eine Art Insel- oder Tonsurbildung - auch unschön im Beet. Daher durch regelmäßige Teilung vorbeugen!).

6. Mehltau muß sein!

Es heißt, daß eigentlich alle Sorten mehltauanfällig sind. Selbst die neueren, von denen zuweilen angenommen wird, daß sie es nicht oder kaum wären. Wenn sie es auch ein paar Jahr nicht sind, irgendwann setzt sich der Pilz doch wieder durch.

Mehltau ist keine Katastrophe, man kann gut damit leben. Auch die Pflanze kann es. Es ist für uns nur eben nicht so hübsch, wenn gegen Ende des Sommers die Indianernesseln wie von Mehl überstreut aussehen. Es sieht etwas nach Krankheit aus, und Krankheit ist es ja auch. Aber eben eine milde.

Echter Mehltau ist ein Pilz, der sich auch am guten Aroma der Indianernessel gütlich tun will. Soll er einfach! Man kann die eingetrübte Beetoptik einfach als Zeichen des Herbstes und des Vergehens von Natur zu interpretieren. Es ist nur eine Frage der Sichtweise.

Die Pflanze selber wird jedenfalls durch den Pilzbefall nicht sonderlich geschädigt. Man braucht sie auch nicht abzuschneiden oder zu spritzen. (Üblicherweise schneidet man die Indianernesseln erst zu Herbstende ab, zusammen mit den meisten anderen Stauden im Beet).

Indianernesseln und Mehltau, das gehört einfach fest zusammen. Und mal ehrlich - für die prächtige Blüte, die man im Sommer bekommt, ist es nicht zuviel verlangt, im Herbst mal ein bißchen großzügig über die „gekalkten“ Blätter hinwegzusehen.

Aber, irgendwann kommt dann auch definitiv die mehltau-feste Neuzüchtung. Und deren Züchter wird reich werden ...

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